Neben zahlreichen Weiterbildungen und spannenden Projekten zählt zum Engagement in der SISS e.V. auch das gesellige Miteinander im Verein. Die regelmäßige Frühjahrsausfahrt soll uns Mitglieder zusammenschweißen und  somit zu einem angenehmen Vereinsklima beitragen. Das Programm beinhaltet dabei stets eine Mischung zwischen Kultur, Adventure  und die Besichtigung ansässiger Unternehmen. Doch das Wochenende bot auch die schönste Nebensache der Welt… Fußball.

Am Freitag den 20.06.2014 brachen wir SISS´ler zum Morgengrauen nach Berlin auf. Das erste Ziel auf unserer Frühjahrsausfahrt war – passenderweise – Siemensstadt in Berlin. Das Mittelspannungswerk Siemens lud uns zu einer Führung durch das Werk ein. Dabei wurde uns geduldig und sehr anschaulich der Aufbau des Stromnetzes erläutert und das spezielle Know-how  im Mittelspannungsbereich näher gebracht. Nach anschließender Verpflegung in der Mensa fuhren wir Richtung Zentrum und bezogen unsere Räume im Hostel. Natürlich blieb das Verfahren im Verkehr der Großstadt nicht aus und so kamen Mary und Thomas 2 Stunden später als geplant im Hostel an. Durch die Fanmeile und dem bevorstehenden Chrisopher-Street-Day war das Zentrum gesperrt und der Verkehr musste umgeleitet werden.

Nachdem alle Mitglieder vollzählig waren, fuhren wir in den Berliner Bezirk „Wedding“  und besuchten am Abend das Theater „Das Wedding“. Kaum angekommen trafen wir das erste Mal auf typische  Art der Berliner. Nachdem alle  Zuschauer saßen, mussten wir vor versammelter Mannschaft einlaufen. Dabei wurde uns der ein oder andere Spruch mit einem Augenzwinkern von den Schauspielern zugerufen. Auch andere Zuschauer wurden Opfer der „Berliner Großschnauzen“. In ihrem Programm nahmen die Schauspieler alle typischen Klischees und Vorurteile auf die Schippe. Vom türkischstämmigen Türsteher bis hin zum Punkermädel wurden alle durch den Kakao gezogen. Nach dem Auftritt und dem Abendessen fielen wir erschöpft und müde in unsere Betten.
Am Samstag zog es uns nach dem Frühstück zu einer Führung der „Berliner Unterwelten“. Der Guide führte uns in die im Kalten Krieg errichteten Schutzbunker, die im Falle eines 3. Weltkrieges vor Angriffen schützen sollte. Das Augenmerk des Schutzes lag auf ABC Waffen (atomar, biologisch, chemisch) und so waren die Bunker komplett isoliert und konnten autark betrieben werden. Die Stimmung in den Bunkern war sehr beklemmend da das Gefühl einer Ohnmacht immer noch gegenwärtig war. Der Guide verstärkte diesen Eindruck noch, indem er sehr anschaulich die Gründe der Regierung für die Errichtung der Bunker sowie den Ablauf im Falle eines Notstandes erläuterte. Glücklicherweise wurden diese nie genutzt und heute dienen sie lediglich als Mahnmal umauf die Tragweite eines Konfliktes aufmerksam zu machen.

Danach schlenderten wir in die Berliner Innenstadt. Der einzigartige Lifestyle von Berlin wurde erkundet und dabei natürlich auch ausgiebig geshoppt. Guchi, Prada, Hugo Boss…. An all diesen Läden liefen wir Studenten natürlich nur vorbei. Dennoch wurde das ein oder andere günstigere Modell erworben. Am Nachmittag stand eine Kanutour durch Kreuzberg auf dem Programm, jedoch fiel diese aufgrund des schlechten Wetters wortwörtlich ins Wasser.
Am Abend war das Ziel die Berliner Fanmeile um das 2. Vorrundenspiel gegen Ghana unseres Teams zu sehen. Leider war das Wetter immer noch schlecht und die Meile überfüllt. So suchten wir uns einen Platz in einem thailändischen Restaurant und schauten das Spiel bei leckerem Essen. Anschließend  neigte sich der Abend dem Ende und ein paar SISS´ler zogen aus um das Nachtleben Berlins zu erkunden.

Nach teilweiser kurzer Nacht stand am Sonntag Sightseeing auf dem Programm. Nach dem Frühstück sahen wir uns in Form einer Schnitzeljagd viele Sehenswürdigkeiten in Berlin an. So bestiegen wir den Berliner Fernsehturm, besichtigten das jüdische Denkmal sowie die Siegessäule und erkundeten viele weitere Sehenswürdigkeiten. Anschließend schlenderten wir über den Flohmarkt am Mauerpark, um das „junge Berlin“ kennen zu lernen. Neben allerlei Köstlichkeiten konnte man hier diverse Unikate erwerben. Danach brachen wir mit einigen Souvenirs gen Heimat auf.

Ich möchte mich bei allen Teilnehmern für ein sehr schönes Wochenende bedanken. Besonderer Dank gilt den Fahrern der Benjamin, Mary und Robert sowie dem Organisationsteam der Frühjahrsausfahrt Sascha, Sandra und Jeannette. Zudem gilt großer Dank den „Freunden der TU Chemnitz“ für die finanzielle Unterstützung.


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